Staffordshire Bullterrier: Wesen, Erziehung und Umgang mit Kindern

Staffordshire Bullterrier

Der Staffordshire Bullterrier ist eine mittelgroße, muskulöse englische Rasse mit dem Ruf eines Kampfhundes, die Realität sieht aber fast umgekehrt aus, er gehört zu den anhänglichsten und menschenbezogensten Rassen überhaupt. Er wiegt 11 bis 17 Kilogramm und misst 36 bis 41 Zentimeter Schulterhöhe, historisch wurde er sogar nanny dog genannt, wegen seiner Geduld mit Kindern.

Wesen und Temperament

Der Staffordshire Bullterrier ist mutig, selbstbewusst und außerordentlich anhänglich zu seiner Familie, Fremden gegenüber verhält er sich meist eher freundlich als misstrauisch. Gegenüber anderen Hunden kann er weniger tolerant sein, besonders gegenüber dem gleichen Geschlecht, was aus seiner Geschichte als Kampfhundrasse stammt und eine konsequente Sozialisierung ab dem Welpenalter erfordert.

Umgang mit Kindern

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Mit Kindern zeigt sich der Staffordshire Bullterrier trotz seiner Kraft und seines muskulösen Körperbaus meist geduldig, verspielt und überraschend sanft. Wegen seiner Ausdauer und Spielfreude sollte das Spiel mit kleinen Kindern aber beaufsichtigt werden, er schätzt seine eigene Kraft nicht immer richtig ein, wenn er richtig in Fahrt kommt.

Erziehung und Sozialisierung

Er ist eine intelligente, gefallsüchtige Rasse, die Erziehung geht daher meist schnell und dankbar voran, wenn sie auf positiver Bestärkung basiert. Entscheidend ist die frühe Sozialisierung mit anderen Hunden, wegen seiner natürlichen Neigung zu Dominanz gegenüber gleichgeschlechtlichen Hunden ist es einfacher, Konflikten vorzubeugen, als sie später zu lösen.

Bewegung und Energie

Der Staffordshire Bullterrier braucht 45 bis 60 Minuten aktive Bewegung täglich, idealerweise eine Mischung aus Spaziergängen und Spiel, die ihn auch geistig auslastet. Ohne genug Beschäftigung kann er unruhig oder destruktiv werden, er ist eine kräftige, energiegeladene Rasse, kein Sofahund.

Gesundheit und Pflege

Sein kurzes Fell ist pflegeleicht, gelegentliches Bürsten reicht aus, die Rasse neigt aber zu Hautallergien und erblichen Gelenkproblemen, besonders bei weniger verantwortungsvollen Züchtern. Wegen seines muskulösen Körperbaus und Appetits lohnt sich die Kontrolle des Gewichts, er nimmt leicht zu.

Für wen der Staffordshire Bullterrier geeignet ist

Er passt zu einer aktiven Familie, die eine konsequente Erziehung und Sozialisierung schafft und keine Angst vor einem kräftigen, zähen Hund hat. Wegen des Rufs, der die Rasse begleitet, solltest du mit Vorurteilen aus der Nachbarschaft rechnen und in manchen Ländern auch mit rechtlichen Einschränkungen für kräftige Rassen, was sich vorher zu prüfen lohnt.

Einen Überblick über weitere Rassen findest du in unserem Hunderassen-Lexikon, und wie viel Bewegung Hunde täglich wirklich brauchen, liest du in unserem Artikel wie viel Bewegung braucht ein Hund.

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